Gemeinde Ascheffel

wohnen im Naturpark Hüttener Berge

Unser Dorf mit seinen knapp 1000 Einwohnern liegt im Herzen des Naturparks „Hüttener Berge“, einer durch die letzte Eiszeit geformten Hügellandschaft, 7 km östlich der Autobahn A7 in dem Städtedreieck Eckernförde (Ostsee), Schleswig (Schlei) und Rendsburg (Nord-Ostsee-Kanal). Die reizvolle Umgebung lädt zum Wandern und Radfahren und zu sportlichen Aktivitäten wie „Jogging“ und „Nordic Walking“ ein.

Das Bismarckdenkmal auf dem Aschberg

 

Der Ort ist mit jeweils zwei Kindertagesstätten und Grundschulen (deutsch und dänisch), einer Allgemeinarztpraxis mit zwei Ärzten, einem Bankautomaten, Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und einer Kfz-Werkstatt gut versorgt. Damit bietet Ascheffel alles, was man zum Wohlfühlen braucht: eine schöne Umgebung, aktive Vereine, eine gute und moderne Infrastruktur, nette Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Der Aschberg mit seinen 97,8 Metern ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von dem neu errichteten 20m hohen Aussichtsturm hat man einen schönen Rundblick auf die Knicklandschaft und bei guter Sicht auf die weitere Umgebung bis hin nach Kiel und Schleswig. Seit 1930 steht eine 7 m hohe Bismarck-Statue auf dem Aschberg, der von vielen Gästen besucht wird.

storch

 

Ein besonderer Gast ist unserem Dorf  seit Jahren treu: ein Storch. Ende März bezieht das Männchen das Nest und verschönert es, bis das Weibchen im April mit lautem Geklapper empfangen wird. Der alljährliche Bruterfolg des Paares, der von allen Dorfbewohnern mit großem Interesse verfolgt wird, zeugt von einer intakten Umwelt.

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Ascheffel wird erstmalig im Jahr 1510 erwähnt. Der Name leitet sich von „dem Scheffel (Landmaß) an der Au" ab, deshalb die ungewöhnliche Betonung des Namens auf der ersten Silbe. Um 1550 befand sich hier eine Glashütte, 1633 ließ Herzog Friedrich III eine Papiermühle bauen. Ascheffel liegt in der reizvollen Landschaft des Naturparkes Hüttener Berge und ist das höchstgelegene Dorf im Kreis. Beliebtes Ausflugsziel ist der 98 m hohe Aschberg mit der Bismarckstatue, von wo man einen weiten Blick über die stark hügelige Landschaft hat. Kennzeichnend für die Landschaft um Ascheffel, in der keine Flurbereinigung durchgeführt worden ist, sind die vielen Knicks auf 130 km Länge.

Ascheffel ist in den letzten Jahrzehnten durch Ausweisung mehrerer Neubaugebiete (Sesklint, Brammerberg, Suhrfeld, Südende und Nordende) stark gewachsen und zählt heute etwa 1000 Einwohner. Die Gemeinde ist ca. 1.000 Hektar groß, dazu gehören auch die Ortsteile Langstücken, Ober- und Unterschoothorst.
In Ascheffel gibt es neben dem kommunalen Kindergarten und der Grundschule Hüttener Berge jeweils auch eine dänische Einrichtung. Darüber hinaus verfügt Ascheffel über zahlreiche zentrale Einrichtungen wie eine Verwaltungsstelle des Amtes Hüttener Berge, die Polizeistation, das Pastorat der Kirchengemeinde Hütten sowie Geschäfte, Ärzte und ein Geldautomat.
Größter Arbeitgeber im Ort ist das Alten- und Pflegeheim, daneben gibt es mehrere Handwerks- und Gewerbebetriebe und zwei Gaststätten. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe ist dagegen stark rückläufig.
Das Leben in der Gemeinde wird von vielen Vereinen und Verbänden (Freiwillige Feuerwehr, Sportverein, Karnevalsverein, Sterbegilde, DRK) aktiv gestaltet.

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Im Jahr 2010 feierte Ascheffel das Jubiläum der ersten Nennung vor 500 Jahren. Das Dorf Ascheffel besteht sicher schon länger.

In einigen Beschreibungen ist von 1415 die Rede, aber dafür gibt es keine Belege.   In einer Urkunde vom 2. November 1510 gestattet Sywerth van der Wysch tor Hutthe dem Herzog Friedrich (später König Friedrich I.) den Fleckebuer Teich nach seinem Belieben zu stauen. Dafür gibt Herzog Friedrich als Gegenleistung ein Wurthaus in Ascheffel, den Teich im Westen des Dorfes und einen Heringszaun in der Schlei.

(Wurthaus: Haus mit 1-1 ½ ha Land, das nicht zur Gemeinwirtschaft gehörte, über das der Besitzer frei verfügen konnte, lag am Rande der Dorfschaft oder außerhalb)

Text der Urkunde (Übersetzung)

2. November 1510

Ich, Sywerth van der Wisch tor Hutthen habe Herrn Frederych, Erbgenanntem zu Norwegen, Herzog, erlaubt den Fleckeby(er) Teich, soweit dieser auf dem Meinigen gestaut (ist), aufzustauen und vordan so hoch als man den mit dem jetzigen Damm und Oberlauf (ummelopen) und nicht höher gestauet halten mag (darf). Daß ich Seiner Gnaden Vorgenanntes (vorschote) auch überantworte, dafür (hat) seine Gnaden mir als Gegenleistung (wedderlaghe) gegeben (ghedan hefft) das Wurthhaus zu Aschepel, den Teich im Westen des Dorfes und einen Heringszaun (hamenthun) in der Schlei, doch den Heringszaun für 100 mr. wieder einlösbar, die seiner Gnaden Briefes nun (mehr) dafür gezahlt (darupghegeuen).

Mein Siegel. Gegeben zur Hutthen an aller Christen Seelen Tag.

Perg. mit 1 Siegel: Schild mit v. d. Wisch-Wappen, Hertog Frederiks Archiv, Landesarchiv Schleswig-Holstein, Abt. D, Nr. 70